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Kitas & Grundschulen

In Kita und Grundschule – den prägenden Jahren von 1 bis 10 – entwickeln Kinder ihre psychosexuellen Grundlagen. Sie entdecken Beziehungen, formen ihre Identität durch Beobachtung und Imitation und beginnen, Unterschiede zwischen den Geschlechtern wahrzunehmen. Sexualpädagogische Begleitung in dieser Phase stärkt nicht nur ihre Basiskompetenzen, sondern ist zugleich ein wesentlicher Beitrag zu Kinderschutz, Autonomie und einer selbstbestimmten sexuellen Entwicklung.

Kita

Die Fortbildung für Fachkräfte verbindet wissenschaftlich fundiertes Wissen mit praxisnahen Methoden und eröffnet einen Raum für Reflexion und Austausch. Im Mittelpunkt steht das Kennenlernen von Sexualität im Bezug auf die eigene Biografie sowie die Auseinandersetzung mit grundlegenden Definitionen von Sexualität und sexueller Bildung. Teilnehmende lernen, kindliche und erwachsene Sexualität klar zu unterscheiden, eigene moralische und wertbezogene Haltungen zu reflektieren und die psychosexuelle Entwicklung von Kindern sicher einzuschätzen. Darüber hinaus werden Methoden zur sexuellen Bildung in der Kita entwickelt, die Definition von sexuellen Grenzen und Übergriffen besprochen und Strategien für eine klare, wertschätzende Elternkommunikation erarbeitet. Offene Fragen und Fallbeispiele aus dem Alltag fließen ebenso ein. Die Inhalte werden durch Selbstreflexion, Gruppendiskussionen und abwechslungsreiche Übungen vermittelt und mit Bildmaterial, Präsentationen sowie haptischen Materialien praxisnah ergänzt.

Grundschule

Gerade in der Grundschule tauchen erste Fragen zur Sexualität auf:
Kinder kommen in die Vorpubertät, stellen sich erste Vorstellungen von Erwachsensexualität vor, begegnen Mythen und manchmal auch Sorgen. Sexualpädagogische Angebote in dieser Zeit schaffen Orientierung, fördern Sprachfähigkeit und helfen, Grenzen zu verstehen und zu schützen.

Das Haus der Sexualität

Mit „Das Haus der Sexualität“ hat Lustlogisch ein innovatives Bildungs- und Präventionsprogramm entwickelt, das Kinder der Klassen 1 bis 4 spielerisch begleitet. Statt Tabus und Scham stehen Neugier, Freude und Verständlichkeit im Mittelpunkt.

Als Besucher*innen des Hauses erkunden die Kinder verschiedene Räume, die jeweils eine Facette der Sexualität darstellen. Auf ihrer Reise begegnen sie Geschichten, liebevollen Illustrationen, Rätseln und kleinen Aufgaben. Jeder gefundene Schlüssel öffnet eine neue Tür – und mit ihr einen neuen Lernraum.

Das Programm fördert:

  • Sprachfähigkeit über Körper, Gefühle und Privatsphäre

  • Selbstbewusstsein in Beziehungen und Identitätsentwicklung

  • Schutzkompetenzen gegen Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt

Warum dieses Programm?

„Das Haus der Sexualität“ setzt dort an, wo klassische Präventionsprogramme oft veraltet wirken. Es bietet Kindern einen sicheren Raum, in dem sie Fragen stellen, Ängste abbauen und die Vielfalt von Sexualität und Beziehungen verstehen lernen – von Anfang an, altersgerecht und nachhaltig. Bereist 20 Grundschulen sind von diesem Programm überzeugt.