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PRÄVENTION VON SEXUALISIERTER GEWALT!

Fortbildung für Multiplikator*innen, pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte.

Der Umgang mit persönlichen Grenzen von sich selbst und anderen will gelernt sein. Zur kindlichen und jugendlichen Entwicklung gehört es dazu, dass eigene Grenzen ausgelotet, verändert und auch überschritten werden. Insbesondere in der Arbeit mit jungen Menschen weiß man, dass das Erproben und Abstecken von Grenzen an der Tagesordnung ist. Werden dabei aber intime oder sexuelle Grenzen überschritten, kann das für betroffene Kinder und Jugendliche nachhaltige Folgen haben. 

Das Erleben sexualisierter Gewalt fängt schon bei nicht-körperlichen Grenzüberschreitungen an, in etwa durch das Äußern obszöner Sprüche oder das Zeigen von sexuellen Handlungen.

Aus der Speak(!) Studie aus dem Jahr 2018 geht hervor, dass die Mehrheit der Jugendlichen nicht-körperliche sexuelle Grenzüberschreitungen in Klassenräumen und auf dem Schulhof erleben. Daraus ergibt sich, dass Schule als Ort verstanden werden kann, der Risikofaktoren begünstigt. Ebenso kann sie aber auch als Lebensraum angesehen werden, die die Chance hat, präventiv auf sexualisierte Grenzüberschreitungen einzuwirken.

Fortbildung für Kita und Tagespflege

Grenzverletzungen finden sich auch in der Kita oder Tagespflege. Was ist Spiel und was ist eine sexuelle Grenzverletzung? Doch nicht nur unter Kindern, auch pädagogische Fachkräfte brauchen einen Leitfaden, wie sie sexuelle Grenzen der Kinder bewahren und sexualpositiv den Kitaalltag gestalten können. Die SAFER Methode ist eine einzigartige Methode und leicht im beruflichen Kontext einzubinden.

Jugendhilfe

Die Arbeit in der stationären und auch ambulanten Jugendhilfe weisen ein ähnliches Setting auf, wie in der Sekundarstufe. Trotzdem ist unsere Weiterbildung an die Besonderheiten der Jugendhilfe angepasst. Ob bereits ein sexualpädagogisches Schutzkonzept vorhanden oder noch in der Vorbereitung ist, bietet die SAFER-Schulung eine Methode die einfach und effektiv anzuwenden ist.

Lehrkräfte Sekundarbereich

In der Pubertät werden täglich Grenzen überschritten. Dies gehört zum Erwachsen werden dazu. Trotzdem können diese Grenzüberschreitungen für manche Jungendlichen traumatisierend sein. Zumindest bedeutet jedoch eine sexuelle Grenzverletzung eine nicht zu verachtende Negativerfahrung, welcher den den positiven Aspekt der Sexualität mindert. Unser Präventions-Workshop für Lehrkräfte der weiterführenden Schulen sensibilisiert nachvollziehbar mit der SAFER-Methode.

Hier finden bereits SAFER Schulungen durch kompetente Sexualpädagog*innen statt.

Mithilfe einer neu entwickelten Methode lernen Sie unsichere und intimbezogene Situationen Wertfrei zu betrachten. Sie können somit potentielle Grenzüberschreitungen einschätzen und erkennen. Dies kann unabhängig der persönlichen Werte & Normen geschehen. 

So werden alltägliche und zufällige Grenzverletzungen reflektiert und für sexuelle Übergriffe sensibilisiert. Außerdem werden sowohl der Umgang und Handlungen zwischen Erzieher*innen/Lehrer*innen und Kindern als auch unter Kindern selbst in den Fokus genommen.
Unsere Weiterbildung unterstützt die Vorbereitung oder Vertiefung eines Schutzkonzeptes.